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Mit Beginn des neuen Schuljahres wagten wir uns in den vergangenen Tagen auf ein bisher unbekanntes Terrain: Jede Klasse verbrachte einen gesamten Schulvormittag draußen, genauer gesagt im Bustedter Wald. Das Motto lautete hierbei, die Natur und die Umgebung mit allen Sinnen zu erfahren. Bei Eintritt in den Wald nahmen die Kinder erste Geräusche und Gerüche wahr. Sie ertasteten Bäume, beobachteten Frösche oder erlebten wie die Sonnenstrahlen den Nebel über dem Bustedter See vertrieben. Dabei verhielten sich die Mädchen und Jungen stets rücksichtvoll, schließlich waren wir zu Gast im Wald und am See. Spiele zur Wahrnehmungsförderung standen ebenso im Mittelpunkt des Interesses wie Gruppenspiele, die der Teamförderung dienten. Begeistert zeigten sich die Mädchen und Jungen auch vom Bauen von Kugelbahnen oder vom Legen von Mandalas aus Naturmaterialien. Kinder und Lehrerinnen waren sich einig, dass die gemeinsame Zeit in der Natur wie im Flug vorbeigegangen ist und freuen sich schon jetzt auf den nächsten Draußentag. Mit einem anderen Schwerpunkt heißt es dann wieder, die Natur mit allen Sinnen zu erleben.
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Nachdem unsere WERKTage im vergangenen Schuljahr pandemiebedingt "auf Eis lagen", war die Freude heute umso größer, dass die Kunst endlich wieder einen gesamten Schulvormittag lang im Mittelpunkt des Interesses stand. Klassenintern lernten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Künstler, deren Werke und Arbeitstechniken kennen. So orientierten sich zwei Klassen an dem Künstler Shigeru Ban und wurden zu Architekten, indem sie Gebäude und sogar ganze Gebäudekomplexe aus Erbsen und Holzstäbchen bauten. Zwei weitere Klassen versuchten sich am experimentellen Malen wie der Künstler Gerhard Richter und nutzten dafür Acrylfarben und unterschiedliche Untergründe. Eine Tür weiter folgten Viertklässler dem Beispiel des Künstlers Victor Vasarély, dem "Master of Optical Art", und machten erste Schritte im perpektivischen Zeichnen. Eine jahrgangsgemischte Klasse rückte hingegen geometrische Formen in den Mittelpunkt, die auch in Vasarélys Werken zu finden sind. Abgerundet wurde der WERKTag durch das Zeichnen mit Kohlestiften und Kohlestaub sowie dem Trockenfilzen im Bereich textiles Gestalten.
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